Obedience
Obedience heißt auf Deutsch "Gehorsam" und ist eine junge und moderne Hundesportart, bei der es besonders auf harmonische, schnelle und exakte Ausführung der einzelnen Übungen ankommt.
Obedience wird auch als "Hohe Schule" der Unterordnung bezeichnet. Ein eingespieltes, gutes Mensch-Hund-Team ist hierbei Grundvoraussetzung. Bei den Obedience-Prüfungen geht es nicht allein um den Gehorsam des Hundes, es spielt auch seine Sozialverträglichkeit mit anderen Menschen und Hunden eine große Rolle. Wie viele andere Hundesportarten kommt auch Obedience ursprünglich aus England.
Bei Obedience muss das Mensch-Hund-Team die Übungen nicht einfach nur ausführen können, sondern diese müssen auch noch gut aussehen. Diese "Harmonie" erreicht man nur, wenn der Hund seinem Menschen vertraut und Spaß an der gemeinsamen Arbeit hat. Obedience ist für jeden Hund geeignet, unabhängig von Alter und Größe, da die Richter bei der Bewertung auf die Besonderheiten des Hundes Rücksicht nehmen.
Zu den bekannten Gehorsamsübungen, wie zum Beispiel "Fuß" laufen, "Sitz" aus der Bewegung und "Platz" mit Abrufen, kommen beim Obedience in den höheren Klassen noch einige weitere Übungen dazu. Hier z.B.
- Apportieren (auch Metallgegenstände)
- Suchen von Gegenständen (Geruchskontrolle)
- Distanzkontrolle
- Vorausschicken
- Wesensfestigkeit, vor allem gegenüber anderen Hunden
- Ablage (Hunde werden alle gemeinsam abgelegt)
- und vieles mehr.....
Wir haben festgestellt, dass diese Sportart nicht nur Hund und Mensch viel Freude bereitet, sondern auch ein guter Gegenpart zu den "Power-Sportarten" wie Agility oder Frisbee ist.
Wir haben uns entschlossen, nach den amerikanischen Regeln des ASCA (Australian Shepherd Club of America) zu unterrichten. Hier braucht man bei der Turnierteilnahme keine, in einem Verein abgelegte Begleithundeprüfung. Wer möchte, kann so mehrmals im Jahr an den Turnieren des ASCD e.V. (Autralian Shepherd Club Deutschland e.V.) teilnehmen. Auch mit einer anderen Hunderasse.


